Universitätsstudium in Deutschland

- Trends bei ausländischen Studierenden -

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Universitätsstudenten in Deutschland
Universitätstudenten in Deutschland
Studenten in Deutschland: So viele gab's noch nie. Rekord folgt auf Rekord auf Rekord: In Wintersemester 2015 studieren knapp 2,7 Millionen junge Männer und Frauen in Deutschland. Die Zahl der Studienanfänger liegt dabei bei etwas unter 500.000 Studenten. Den Prognosen zufolge bleibt es auch in den nächsten Jahren an den deutschen Hochschulen eng. Ein Grund ist, dass auch die Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland steigen wird.

Deutschland ist auf dem besten Weg das Ziel mit 350.000 ausländischen Studenten bis 2020 zu erreichen. Die Zahlen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zeigen, dass in in 2013/14 mehr als 300.000 ausländischen Studierenden in den deutschen Hochschulen eingeschrieben waren, was etwas mehr als 10% an den Gesamtstudenten in Deutschland entspricht. Damit ist die Zahl der ausländischen Studenten während der letzten 10 Jahren um fast 1/3 gestiegen.
Damit liegt Deutschland unter den Top-Studienzielen der Welt, nach den USA und Großbritannien und etwa gleich auf mit China, Frankreich und Australien auf Platz 3.

Diese Position hat Deutschland in den letzten Jahren nicht nur wegen seines Rufes als hervorragender und sicherer Industrie- und Forschungsstandort erreicht, sondern auch weil die Arbeitsmöglichkeiten und Einwanderungsbedingungen für ausländische Absolventen verbessert wurden. Im Einzelnen:

  • Studierende dürfen nun 120 statt bisher 90 Tage pro Jahr arbeiten, um etwas zu ihren Lebensunterhalt zu verdienen
  • Nach dem Studiemnabschluss, können sie in Deutschland für 18 statt bisher 12 Monate bleiben, um eine qualifizierte Arbeit zu suchen
  • Für die Zeit dieser Arbeitssuche auf Festanstellung gibt es keine Einschränkungen für (Teilzeit-)Beschäftigungen in dieser Zeit. Eine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ist nicht erforderlich
  • Eine permanente Aufenthaltsgenehmigung wird nach zwei Jahren Festanstellung gewährt

All das trägt dazu bei, dass Deutschland ein attraktiver Studienstandort ist. Bei einer Studentenumfrage des Bildungsministeriums und DAADs nannten die Teilnehmer folgende Gründe warum sie sich für Deutschland entschieden:

  1. die Qualität der Bildung (89%)
  2. die Akzeptanz des deutschen Universitätsabschlusses auf internationaler Ebene (72%)
  3. die niedrigen Studiengebühren (68%).

Die Umfrage ergab auch, dass drei von zehn planen, dauerhaft in Deutschland zu bleiben, und weitere vier von zehn mindestens 10 Jahre. Die DAAD-Präsidentin Dr. Margret Wintermantel. fasste es so zusammen: "Die Tatsache, dass so viele bleiben, zeigt, dass Deutschland attraktiv für Talente aus der ganzen Welt ist."

Weitere Informationen finden Sie bei:

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Letzte Überarbeitung: 2017-02-21
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