Kryptowährungen schwächeln

Kryptowährungen schwächeln
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Der Jahresauftakt war für den Bitcoin und den gesamten Krypto Markt weniger als erfreulich. Der Bitcoin, die größte Kryptowährung, ging es teilweise mehr als 40 Prozent nach unten.

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Die aktuelle Lage und Geldpolitik

Craig Erlam vom Brokerhaus Oanda meinte zu Ethereum und Bitcoin, "Bitcoin hat seinen Weg ins Jahr 2022 verschlafen". Dabei muss zu Beginn erst einmal gesagt werden, dass große Kursschwankungen an den Finanzmärkten und vor allem bei Kryptowährungen nichts Ungewöhnliches sind. Auch schwächeln die Kurse historisch gesehen immer zu Beginn des Jahres. So verzeichnen auch Aktien, Fonds und ETFs gerade Verluste. Doch der Hauptgrund für die aktuelle Schwäche ist die Geldpolitik der US-Notenbank, die ihre Geldschwemme beenden möchte.

Es wurde zwar erwartet, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik ändern würde, jedoch lassen neue Dokumente darauf schließen, dass diese Änderung schneller kommen wird als gedacht. Außerdem möchte man die Geldschwemme deutlich einzugrenzen. Dieser Schritt wurde durch die aktuell unerwartet hohe und hartnäckige Inflation in den USA beeinflusst.

Das Geld sitzt nicht mehr so locker

Vor allem für riskantere Anlagen wie Kryptowährungen ist eine solche Nachricht schlecht. Kryptowährungen konnten im letzten Jahr noch alle anderen Anlagen übertreffen. Die Kursgewinne von um die 60 Prozent des letzten Jahres wurden durch die lockere Geldpolitik befeuert. Durch diese Geldpolitik stieg die Risikobereitschaft vieler Anleger und mehr entschieden sich in die unterschiedlichen virtuellen Währungen zu investieren.

Das ist es nur verständlich, dass die Kurse nachgeben, sobald die Notenbanken die Liquiditätsschwemme beenden. Um es auf den Punkt zu bringen: Vielen Menschen fehlt dann das Spielgeld, mit dem man mit großen Hebeln zocken kann. Beim Hebel zockt man mit von der Bank geliehenem Geld, so können große Gewinne winken, aber auch große Verluste. Experten sind aktuell der Meinung, dass die Kryptowährungen zu schnell zu hoch gepusht wurden.

Gute Zeichen für die Kryptowährungen

Es gibt aber auch gute Zeichen für Bitcoin und Co. So hat El Salvador den Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und damit mit Ausnahme des letzten Monats gute Erfahrungen gemacht. Außerdem kann man nicht verleugnen, dass Kryptowährungen in den letzten Jahren in den Mainstream gerückt sind. Diese Aufmerksamkeit führt dazu, dass sich immer wieder neue Investoren für die unterschiedlichen Krypto Projekte interessieren. Das könnte auf Dauer für ein stetiges und vor allem ruhigeres Wachstum von Bitcoin, Ethereum und Co. führen.

Das sollte man beim Investieren beachten

Bevor man sich jetzt aber für ein Investment entscheidet, dann sollte man einige Grundregeln beachten. Allen voran sollte man nur Geld investieren, welches man auch verlieren kann. Am besten kann man das überwachen, in dem man sich einen Notgroschen anspart und nur einen gewissen Prozentsatz des eigenen Einkommens investieren.

Zweitens sollte man nur in Projekte investieren, welche man auch versteht. Gefühlt kommt jede Minute neue Krypto Projekte auf den Markt, da kann man schnell den Überblick verlieren. Deshalb sollte man immer vorher das Projekt auf Herz und Nieren testen. Dadurch kann man auch schnell betrügerische Projekte erkennen und so das eigene Kapital schützen. Hier gilt auch immer auf das eigene Bauchgefühl zu hören, fühlt sich etwas falsch an, dann sollte man lieber die Finger davon lassen.

Wie sieht die Zukunft von Kryptowährungen aus

Die Zukunft von Kryptowährungen lässt sich nur schwer vorhersagen. Allerdings bezweifeln wir das die virtuellen Währungen in der Zukunft verschwinden werden. Dafür ist die Technologie zu beliebt, vor allem in Zeiten, in denen viele Banken gegenüber kritischer werden. Alles, was wir genau sagen können, ist das die Zukunft interessant bleibt.


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Letzte Überarbeitung: 2024-06-03
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